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Neue Impulse für kirchliche Transformation: Münsterland blickt nach Hamburg

13 Pfarrpersonen aus dem Münsterland zu Besuch in Hamburg für neue Impulse zur Transformation kirchlicher Arbeit

13 Pfarrpersonen aus dem Münsterland zum Austausch in Hamburg. Darunter auch Superintendentin Imke Phillips (2.v.r.). Foto: privat.

13 Pfarrpersonen aus dem Münsterland zum Austausch in Hamburg. Darunter auch Superintendentin Imke Phillips (2.v.r.). Foto: privat.

Wie kann kirchliche Transformation gelingen? Unter dieser Fragestellung besuchten 13 Pfarrpersonen aus den Konventen der drei Kirchenkreise des Münsterlandes für vier Tage die Kirchenkreise in Hamburg. Empfangen wurde die Delegation im Kirchenkreis Hamburg-Ost/Südholstein von der Pröbstin und dem Probst sowie von Kolleginnen und Kollegen. In einem sehr offenen Gespräch wurden Erfahrungen mit kirchlichen Transformationsprozessen ausgetauscht, die in Hamburg ähnlich unterschiedlich verlaufen wie in Münster und Umgebung.

InnerCityChurch und Wohnzimmerkirche als Kirchen der Zukunft?

In den folgenden Tagen standen Besuche in verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern der Hansestadt im Mittelpunkt. Die Mitarbeitenden der 24/7 geöffneten Bahnhofsmission erzählten von der sich verändernden Arbeit vor allen mit wohnungslosen Menschen, für die die Bahnhofsmission Zufluchtspunkt ist. In der Wohnzimmerkirche und der InnerCityChurch erfuhren die Konventsmitglieder etwas über neu entstandene Projekte in Zusammenarbeit zwischen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden, die für gelungene Transformation stehen.

Pilgerreise durch die Innenstadt Hamburgs

Pilgerpastor Bernd Lohse führte die Gruppe auf einem Pilgerweg durch die Stadt und zeigte, wie Kirche in Hamburg schon immer Veränderungen unterworfen war. Last not least ließen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer über die bauliche Weiterentwicklung des Trinitatisquartiers in Hamburg-Altona informieren, auf dessen Grund auch das Hotel stand, in dem die Gruppe untergebracht war, und das von der Pflegediakonie betrieben wird.

Und letztlich trug die Fahrt auch durch viele informelle gemeinsamen Aktivitäten dazu bei, die Verbindungen unter den Pfarrinnen und Pfarrern der drei Kirchenkreise zu stärken. Am Ende stand die hoffnungsvolle Erkenntnis: Kirchliche Transformation ist nicht einfach, kann aber gut gelingen.