„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“ Mit diesem Ostergruß feiern Christinnen und Christen seit vielen Jahrhunderten die zentrale Botschaft ihres Glaubens: Das Leben ist stärker als der Tod!
„Dieser Gruß enthält eine wunderbare Hoffnungsbotschaft“, sagt Superintendentin Susanne Falcke. „Ostern zeigt: Der Tod hat nicht das letzte Wort – das gilt im Großen wie im Kleinen. Ostern lässt mich daran glauben, dass gerade da, wo Pläne scheitern und Träume platzen, wesentlich Neues entstehen kann. Denn Gottes Liebe hat auch heute die Kraft, uns aus den Tiefpunkten des Lebens wundersam herauszutragen.“
Viele Menschen erleben die Welt im Moment als unsicher. Krieg im Nahen Osten, Kriegsgefahr auch für Europa und wachsende soziale Unsicherheiten belasten. „Da fragt sich manch einer: Wie geht es weiter? Wo finde ich Halt?“, so Falcke.
Gerade hier setzt Ostern an. „Das Fest führt mich zur Frage: Was gibt mir Hoffnung? Was trägt mich? Hoffnung heißt nicht, dass immer alles sofort gut wird“, erklärt Susanne Falcke. „Aber Hoffnung glaubt an den österlichen Überraschungsmoment: Der Herr ist auferstanden – genau deshalb kann ich getrost weitergehen, auch wenn Nebel vor mir liegt.“
Die evangelische Kirche lädt an den Ostertagen zu Gottesdiensten ein. Dort können Menschen in der Gemeinschaft mit anderen Menschen neue Kraft schöpfen. „Ostern ist ein Fest des Lebens“, sagt Falcke. „Und so werden wir selbst zu Hoffnungsträger:innen.“


