Aktuelles: Hilfe in der Corona-Krise

„Wir hoffen, es geht Euch im Münsterland gut – trotz Corona. Bei uns sterben die Menschen nicht an Corona. Bei uns verhungern sie. Viele unserer Mitglieder sind so arm, dass sie keine Vorräte zu Hause haben. Nun gibt es im ganzen Land eine Ausgangssperre und niemand darf mehr als Tagelöhner arbeiten. Es ist wirklich dramatisch in Simbabwe.“
Dieser eindringliche Notruf von Pfarrer Kennedy Gora erreichte uns in der Karwoche. Pfarrer Gora ist Vorsitzender des Partnerschaftskomitees unserer Partnerkirche in Simbabwe.

Die Ausgangssperre gilt nach wie vor im ganzen Land und wird streng überwacht. Sie hat die schwierige Situation vieler Familien noch einmal dramatisch verschärft. Niemand hat mehr die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen. Zugleich werden Lebensmittel immer unerschwinglicher. Ein Brot, das gestern noch 1 US-$ gekostet hat, kostet heute 1,50 $. Viele Menschen befürchten: "Wir sterben nicht an Corona, sondern wegen Corona."

So geht es im Augenblick voranging darum, Familien mit dem Nötigsten zu versorgen: Maismehl, Öl, Bohnen, Linsen, Seife. Um eine fünfköpfige Familie zu ernähren, werden derzeit rund 80 US-$ im Monat benötigt. Das Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises hat 10.000 Euro Soforthilfe zugesagt und wirbt um weitere Spenden. „Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, was eine Partnerschaft wert ist“, bekräftigt Pfarrer Goos die Entscheidung.

Spenden werden erbeten auf das Konto des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken bei der KD-Bank: DE85 3506 0190 0000 7777 73, Verwendungszweck: Hilfe Simbabwe / Anschrift des Spenders