Seelennahrung für jeden Monat

Jeden Monat wird ein kleines Gericht für die Seele auf dieser Seite eingestellt - eine Seelenspeise, Herzensgedanken für den Glauben - verkosten Sie es und lassen sich überraschen.

Verantwortlich für die Seelenspeisen ist der Ausschuss Gottesdienst und Spiritualit.

 

Der Impuls von März 2026 stammt von Fritz Gregory, Ahaus


Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist

Frühling: 
Längere Tage, wärmende Sonnenstrahlen, Vogelgesang, Aufbrechen von Knospen, leuchtende Blüten – ist der Winter vergangen? – wird eine Sehnsucht wahr?

Viele Menschen sind nicht in Frühlingsstimmung, dafür gibt es leider sehr viele Gründe, die nicht leicht auszuräumen sind. Und dann?

Ein Bild: 
„Glaube ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.“ Rabindranath Tagore

Dunkelheit: 
In der Dunkelheit bin ich oft hilflos, kann mich schlechter orientieren, meine Sorgen, Ängste, Schmerzen werden mir überdeutlich. – Ich bin in Not, ich leide. –

Ein Weg: 
Ich nehme die Stille der Nacht, die Dunkelheit als Chance ohne die Reizüberflutung, ich werde selbst stille. Da nehme ich meinen Atem wahr, Einatmen, Ausatmen, Atempause: Besonders das Ende der Atempause, der Moment des Einatmens, macht mir meine Lebendigkeit bewusst, stellt mein Lebendig-Sein in die Mitte meiner Wahrnehmung. Die sorgenvollen Gedanken verblassen dabei ein Stück weit. Ich werde ruhig, bin nur bei mir für diese Zeitspanne in der Dunkelheit, es ist eine Chance.

Dankbarkeit: 
Ich möchte dankbar sein, für das Wach-Liegen, es annehmen als Chance für mich. Ich kann beten, kann Gott meine Sorgen anvertrauen, sie an ihn abgeben, um Perspektive und Hoffnung bitten – und um Ruhe für diese Nachtzeit, um Ruhe meiner Gedanken, um Nahrung für meine Seele.

Gewissheit:
ist, dass der neue Tag anbricht, dass Krokusse, Narzissen, Rotkehlchen und Erdkröten sich zeigen werden in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit der Geschöpfe. Ich möchte mehr Liebe und Dankbarkeit üben.

 

 


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