Evangelisch in Simbabwe

Partnerschaft mit der Ev.-Luth. Kirche in Simbabwe

Ein afrikanischer Baum wächst im evangelischen Westmünsterland

„Mangwanani!“ rufen sich die Menschen zu, grüßen einander freundschaftlich, reichen sich singend die Hände. Die Stimmung in der Martin-Luther-Kirche in Simbabwes Hauptstadt Harare ist gut, fast ausgelassen am Ostersonntag 2013. So erlebten sechs Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken die Östliche Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Simbabwe, kurz ELCZ, bei ihrem Osterbesuch.

Den Bericht der kreiskirchlichen Delegation können Sie hier lesen >>>

Gemeinsam feierten schwarze und weiße Christen die Auferstehung Jesu Christi, lernten sich und ihre jeweiligen Heimatländer kennen. Die Delegationsreise unter Leitung von Superintendent Joachim Anicker lotete annähernd 9.000 Kilometer südlich der Bundesrepublik die Möglichkeiten einer kirchlichen Partnerschaft aus. Nach durchweg ermutigenden Erfahrungen hat die Kreissynode des Kirchenkreises im Juni 2013 beschlossen: Der Evangelische Kirchenkreis und seine 20 Kirchengemeinden im Westmünsterland knüpfen eine Kontinent-übergreifende ökumenische Partnerschaft zwischen Deutschland und Simbabwe zu. 

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen berichten von dieser Partnerschaft in Worten, in Bildern in Impressionen. Informationen zu unserer Partnerkirche ELCZ finden Sie auch unter www.elcz.co.zw.

Eindrücke aus Kirchen und Gemeindeleben

In zahlreichen Gemeinden waren die Gäste des Kirchenkreises in und um Harare zu Gast. Die Fotos geben einen Eindrück der Osterfeierlichkeiten von Palmsonntag bis zum Ostergottesdienst. Eher ländliche Gemeinden finden sich neben städtischen Kirchen und Gemeindehäusern. Eine Übersicht über die Kirchengemeinden der Östlichen Diözese finden Sie hier >>>.

Begegnung mit Bischof Moyo

Im Stadtteil Hatfield im Süden Harares befindet sich der Amtssitz von Bischof J. S. Moyo. Bis Ende 2013 steht der Reverent der Östlichen Diözese als leitender Theologe fort. Im Gespräch mit dem Bischof diskutierte die Delegation des Kirchenkreises Möglichkeiten und Grenzen einer Kontinent überspannenden, kirchlichen Partnerschaft.

Eindrücke aus Projekten und Initiativen

In Simbabwe besuchte die Delegation des Kirchenkreises neben Gottesdiensten und Gemeinden auch soziale Projekte und Initiativen rund um die Hauptstadt Harare. Nicht immer müssen diese Projekte Teil der kirchlichen Arbeit sein. So finden Menschen mit Behinderung Unterkunft in den unabhängigen Projekten "Tose" und "l'Ache". Mit einem Hühnerprojekt unterstützt die Östliche Diözese diakonische Aufgaben. Und auf der Kintyre Farm begegnen sich Jugendliche aus der ganzen Welt zum interkulturellen Lernen.

Zu Besuch im United Theological College

Im United Theological College in Harare werden die Theologen des Landes ausgebildet. Seit über vier Jahrzehnten führt die Hochschule, Teil der Universität von Simbabwe, Pfarrerinnen und Pfarrer unterschiedlicher evangelischer Konfessionen in die Theologie ein. Schulleiter Sifiso Mpofu führte die Gäste durch den Komplex im Stadtteil Hatfield.

Impressionen von Land und Leuten

Für eine Woche besuchte die sechsköpfige Delegation des Evangelischen Kirchenkreises die Brüder und Schwestern in und um Harare. Die folgenden Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck der vier Millionen Einwohner zählenden Metropole Harare im Nordosten des Landes. Weitere Eindrücke und Angaben zu Land und Leuten finden Sie hier >>>.